Schuppige Haut beim Pferd – Ursachen, Symptome & gezielte Pflege

Schuppige Haut beim Pferd – Ursachen, Symptome & gezielte Pflege

Pferd hat schuppige Haut – was steckt dahinter?

Schuppen und trockene Haut beim Pferd sind häufiger als viele Halter denken. Ob weißliche Schuppen im Fell, juckende Stellen oder stumpfes Haarkleid – schuppige Haut beim Pferd ist meist ein Hinweis auf ein Ungleichgewicht, das gezielt behandelt werden sollte. Dieser Ratgeber erklärt die häufigsten Ursachen und zeigt, wie du deinem Pferd mit der richtigen Pflege helfen kannst.

Ursachen für schuppige Haut beim Pferd

  • Ernährungsmängel: Zu wenig Omega-3-Fettsäuren, Zink, Biotin oder Vitamin E beeinträchtigen die Hautbarriere und führen zu trockener, schuppiger Haut
  • Parasiten: Milben (z.B. Chorioptes, Sarcoptes) sind eine häufige Ursache für Schuppen, Juckreiz und Krusten – besonders an Fesselbeuge und Bauch
  • Pilzinfektionen (Dermatophytose): Ringelflechte verursacht kreisrunde, schuppige Kahlstellen und ist hochansteckend
  • Allergien: Insektenstiche (besonders Culicoides – Sommerekzem), Futtermittel oder Umweltallergene können Hautreaktionen auslösen
  • Falsche Pflege: Zu häufiges Waschen mit ungeeigneten Produkten zerstört den natürlichen Fettfilm der Haut
  • Trockene Witterung: Besonders im Winter oder in trockenen Sommern leidet die Pferdehaut unter Feuchtigkeitsmangel
  • Hormonelle Erkrankungen: Cushing-Syndrom (PPID) geht häufig mit Hautveränderungen, langem Fell und Schuppenbildung einher
  • Seborrhöe: Eine Überproduktion von Talg führt zu fettigen oder trockenen Schuppen – primär oder als Folge anderer Erkrankungen

Symptome: Woran erkenne ich schuppige Haut beim Pferd?

  • Weißliche oder gelbliche Schuppen im Fell oder auf der Satteldecke
  • Juckreiz – das Pferd reibt sich an Zäunen, Wänden oder kratzt sich
  • Stumpfes, glänzloses Fell
  • Krusten oder Borken, besonders an Hals, Rücken oder Fesselbeuge
  • Kahle Stellen durch Reiben oder Haarausfall
  • Verdickung oder Verhärtung der Haut bei chronischen Fällen

Bei starkem Juckreiz, Krusten, Haarausfall oder Verdacht auf Parasiten oder Pilzinfektionen immer den Tierarzt hinzuziehen.

Was tun bei schuppiger Haut beim Pferd?

1. Ursache klären

Bevor du mit der Pflege beginnst, sollte die Ursache möglichst eingegrenzt werden. Ein Hautgeschabsel oder eine Pilzkultur durch den Tierarzt kann schnell Klarheit bringen.

2. Ernährung anpassen

Hochwertige Fette (Leinöl, Lebertranöl), ausreichend Zink und Biotin sind die Basis für eine gesunde Pferdehaut. Ergänzungsmittel können gezielt eingesetzt werden, wenn das Grundfutter nicht ausreicht.

3. Pflegeprogramm anpassen

Verwende nur pH-neutrale, für Pferde geeignete Pflegeprodukte. Vermeide übermäßiges Waschen – es entfernt den schützenden Fettfilm der Haut.

4. Gezielte Hautpflege auftragen

Bei bereits trockener oder schuppiger Haut ist eine direkte Pflege der betroffenen Stellen entscheidend. Die rémigén+ AnimalCare 10+ wurde speziell für die empfindliche Tierhaut entwickelt: Die vegane Hautpflege-Suspension spendet Feuchtigkeit, beruhigt gereizte Haut und unterstützt die natürliche Regeneration – ideal für die regelmäßige Anwendung bei schuppiger oder trockener Pferdehaut.

Bei intensiverem Pflegebedarf – etwa bei stärker geschädigter Haut, Krusten oder hartnäckigen Stellen – empfehlen wir die rémigén+ AnimalCare 20+ mit höherer Wirkstoffkonzentration für intensive Regeneration.

Schuppige Haut beim Pferd im Winter

Im Winter leiden viele Pferde verstärkt unter trockener und schuppiger Haut. Kalte Außenluft, weniger Sonnenlicht und eine veränderte Fellstruktur belasten die Hautbarriere. Regelmäßiges Striegeln fördert die Durchblutung und verteilt die natürlichen Hautfette – ergänzt durch eine gezielte Pflege mit rémigén+ AnimalCare bleibt die Haut auch in der kalten Jahreszeit gesund.

Wann zum Tierarzt?

  • Starker oder plötzlich auftretender Juckreiz
  • Kreisrunde Kahlstellen (Verdacht auf Pilzinfektion)
  • Nässende Stellen, Krusten oder Wunden
  • Mehrere Pferde im Stall betroffen (Ansteckungsgefahr)
  • Keine Besserung trotz Pflege nach 1–2 Wochen

Fazit

Schuppige Haut beim Pferd hat viele mögliche Ursachen – von Ernährungsmängeln über Parasiten bis hin zu falscher Pflege. Mit der richtigen Diagnose, einer angepassten Ernährung und einer tiergerechten Hautpflege lässt sich das Problem in vielen Fällen gut in den Griff bekommen. Die rémigén+ AnimalCare 10+ und 20+ bieten dir dafür eine sanfte, vegane und speziell für Tiere entwickelte Lösung – für eine gesunde, gepflegte Pferdehaut das ganze Jahr über.