Scheuerstellen beim Pferd durch Decken vorbeugen & behandeln

Scheuerstellen beim Pferd durch Decken vorbeugen & behandeln

Scheuerstellen beim Pferd durch Decken: Ursachen, Prävention & Pflege

Die Deckensaison bringt Komfort für dein Pferd – aber auch Risiken. Schlecht sitzende oder zu lange getragene Decken sind eine der häufigsten Ursachen für Scheuerstellen beim Pferd. Besonders betroffen: Widerrist, Schultern, Bauch und Kruppe. Wer früh handelt, schützt die Haut seines Pferdes nachhaltig.

Warum entstehen Scheuerstellen durch Decken?

Scheuerstellen entstehen durch anhaltende Reibung oder Druckpunkte zwischen Decke und Pferdehaut. Typische Auslöser sind:

  • Falsche Deckengröße: Zu enge oder zu weite Decken rutschen und reiben
  • Verschmutzte Decken: Sand und Schmutz unter der Decke wirken wie Schmirgelpapier
  • Zu langes Tragen: Auch gut sitzende Decken brauchen regelmäßige Pausen
  • Fehlende Unterlagen: Ohne Abschwitzdecke oder Unterlagsdecke erhöht sich die Reibung
  • Nasses Fell: Feuchte Haut ist empfindlicher und reagiert schneller mit Reizungen

Prävention: So schützt du die Haut deines Pferdes

1. Die richtige Deckengröße wählen

Miss deinen Pferd regelmäßig aus – Gewicht und Muskulatur verändern sich saisonal. Eine gut sitzende Decke liegt flach auf, ohne zu ziehen oder zu drücken. Kontrolliere besonders die Schulterpartie und den Widerrist.

2. Regelmäßige Kontrolle & Deckenpausen

Nimm die Decke täglich ab und kontrolliere Fell und Haut. Achte auf kahle Stellen, Rötungen oder Wärme – das sind erste Warnsignale. Gönne deinem Pferd deckungsfreie Stunden, wenn die Temperatur es erlaubt.

3. Decken sauber halten

Wasche Decken regelmäßig und bürste Schmutz und Haare aus dem Innenfutter. Schon kleine Partikel können bei Bewegung erhebliche Reibung erzeugen.

4. Fell und Haut vorbereiten

Trage vor dem Anlegen der Decke eine pflegende Suspension auf besonders gefährdete Stellen auf – das stärkt die Hautbarriere und reduziert Reibungsschäden von Anfang an.

Scheuerstellen behandeln: Was wirklich hilft

Ist eine Scheuerstelle bereits entstanden, zählt schnelles und gezieltes Handeln. Die Haut braucht jetzt Ruhe, Sauberkeit und aktive Unterstützung bei der Regeneration.

Sofortmaßnahmen

  • Decke abnehmen und betroffene Stelle reinigen
  • Keine Decke anlegen, bis die Haut sich erholt hat
  • Keine alkoholhaltigen Mittel verwenden – sie trocknen die Haut zusätzlich aus

Hautpflege mit rémigén+ AnimalCare

Die rémigén+ AnimalCare Suspensionen sind speziell für strapazierte Tierhaut entwickelt – vegan, ohne Duftstoffe und ohne unnötige Zusatzstoffe. Die Formel unterstützt die natürliche Zellregeneration und beruhigt gereizte Hautstellen gezielt.

Welche Stärke ist die richtige?

  • rémigén+ AnimalCare 10+ – für erste leichte Reizungen und zur täglichen Prävention an gefährdeten Stellen. Ideal als Schutzpflege vor dem Anlegen der Decke.
  • rémigén+ AnimalCare 20+ – bei stärkeren Hautirritationen, Druckstellen und beginnenden Scheuerstellen. Tiefenwirksam und intensiv pflegend.
  • rémigén+ AnimalCare 30+ – die stärkste Formel der Serie. Für stark beanspruchte Haut, offene Druckstellen und akute Scheuerstellen, die sofortige Unterstützung brauchen.

Anwendung: Betroffene Stelle leicht befeuchten, Suspension dünn auftragen und sanft einziehen lassen. Flasche vor Gebrauch gut schütteln (besonders bei 30+).

Wann zum Tierarzt?

Bei tiefen Wunden, Entzündungszeichen (Schwellung, Eiter, starke Wärme) oder wenn sich die Scheuerstelle trotz Pflege nicht bessert, sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden. Hautpflegeprodukte ergänzen die tierärztliche Behandlung – sie ersetzen sie nicht.

Fazit: Prävention ist der beste Schutz

Scheuerstellen durch Decken lassen sich in den meisten Fällen vermeiden – mit der richtigen Deckengröße, regelmäßiger Kontrolle und einer gezielten Hautpflege-Routine. Für Stellen, die bereits gereizt sind, bietet die rémigén+ AnimalCare Serie eine abgestufte Lösung: von sanfter Alltagspflege mit 10+ bis zur SOS-Versorgung mit 30+.

Dein Pferd trägt die Decke – du sorgst dafür, dass die Haut darunter gesund bleibt.